Orthomolare Medizin

Was ist orthomolare Medizin?

 

Orthomolare Medizin ist eine Ernährungsmedizin - die Idee von der Heilkraft der Vitamine und anderer natürlicher, im menschlichen Körper benötigter Stoffe. Begründet wurde die Theorie der orthomolaren Medizin von Linus Pauling (1901-1984), einem Chemiker, der über chemische Bindungen und biologische Moleküle forschte und zweifacher Nobelpreisträger wurde.

Die orthomolare Medizin dient der Erhaltung einer guten Gesundheit und der Behandlung von Krankheiten durch die gezielte Gabe von Vitaminen, Spurenelementen und Nährstoffen, die auch auf natürliche Weise im menschlichen Körper vorkommen.

Die Gabe von diesen genannten Stoffen (außerdem noch essentiellen Fett- und Aminosäuren, sekundäre Pflanzenstoffen sowie Pro- und Prebiotika) kann ein biochemisches Ungleichgewicht des Körpers wieder in vorteilhaftere Bahnen lenken. Zum Beispiel gilt es als erwiesen, dass größere Gaben an Vitamin C den Krankheitsverlauf von Infektionen, kardiovaskulären Erkrankungen und Krebs positiv beeinflussen können. Neben physischen Krankheiten wie Neurodermitis werden auch psychische Erkrankungen von der orthomolaren Medizin behandelt.

Wir nehmen nahezu alle Mikronährstoffe mit unserer täglichen Ernährung auf. Doch unsere Ernährungssituation heutzutage erschwert eine Versorgung mit frischen Vitalstoffen durch Züchtung, Transport, Lagerung und Zubereitung, wodurch viele Vitalstoffe schon verloren gehen bevor die Nahrung verzehrt wird. Daher kann in besonderen Situationen auch eine Nahrungsergänzung sinnvoll sein, um den Bedarf an Vitalstoffen zu decken.

Beispiel Vitamin-D-Mangel

Ein Beispiel dafür ist der Mangel an Vitamin D. Vitamin D gilt allgemein als das Vitamin für gesunde Knochen, aber es gibt weit mehr Krankheitsbilder, die mit einem Mangel an Vitamin D in Verbindung gebracht werden:

  • erhöhte Infektanfälligkeit
  • chronische Infekte
  • Parodontitis, Zahnausfall
  • Übergewicht
  • Osteoporose
  • Bluthochdruck
  • Rachitis
  • Depressionen und Schlafstörungen
  • Hauterkrankungen
  • Rheuma
  • Diabetes mellitus
  • Herz- und Kreislauferkrankungen
  • Chronisches Müdigkeitssyndrom
  • Tumore an Prostata, Darm, Eierstöcken, Brust
  • Hautkrebs
  • Epilepsie

Normalerweise wird das meiste Vitamin D vom Körper selbst gebildet, wenn die Haut genug dem Sonnenlicht ausgesetzt wird, eine anderen Teil nehmen wir über teils fettreiche tierische Nahrung auf. Allerdings scheint in unseren Breitengraden oft gar nicht genug die Sonne, oder unser Lebenssstil (wie z.B. viel Aufenthalt in geschlossenen Räumen) lässt nicht zu, dass wir genügend Sonne tanken. Daher leiden viele Menschen bereits ohne ihr Wissen an Vitamin-D-Mangelerscheinungen.

Risikofaktoren für Vitamin-D-Mangel sind:

  • wenn die Haut nicht genügend Sonne bekommt (Arbeit in Gebäuden, Sonnencremes mit hohem Lichtschutzfaktor, Kleidung als Sonnenschutz im Sommer, wenig Sonne-Tanken im Winter)
  • ein Lebensalter über 50 Jahre
  • Übergewicht
  • Schwermetallbelastungen
  • einseitige Ernährung
  • dunkle Hautfarbe bei Wohnsitz in Mittel- oder Nordeuropa
  • Fettverwertungsstörungen
  • Erkrankungen von Darm / Leber / Niere
  • regelmäßiger Alkoholkonsum
  • Medikamente gegen Epilepsie, Depressionen, Neurosen und immun-unterdrückende Medikamente.

Ein Bluttest kann zeigen, ob Sie an Vitamin-D-Mangel oder einer anderen Mangelerscheinung leiden. Ihrer Gesundheit zuliebe: Machen Sie einen Bluttest bei uns!

   
 

   
Sabine Neuweiler
Fachärztin für Allgemeinmedizin
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